Der Sympathikus steuert als Energienerv unsere Energie, der Parasympathikus bewirkt die erforderliche Ruhe
und Erholung. Nur wenn sich beide dieser Systeme im Gleichgewicht befinden, ist und bleibt der Mensch gesund.

Aromatherapie und Räuchern

Räuchern hat den Weg aus der Welt der Mystik und Magie geschafft. Es ist bewiesen, dass Duftmoleküle von der Nase auf geradem Weg in den ältesten Teil des Gehirns – dem limbischen System – gelangen. Dort wirken sie direkt auf das vegetative Nervensystem, auf Gefühle und Erinnerungen. Wir können uns mit Düften entspannen und beruhigen, wir können mit Rauchwerk unsere Konzentration stärken, Heilungsprozesse unterstützen, unsere Gedanken klären und beleben und ganz persönliche Entwicklungsphasen positiv begleiten.

Räuchern war schon bei unseren Eltern und Großeltern eine wichtige Methode, um Haus und Hof zu schützen. Früher gehörte das Ausräuchern zum Alltag. Die Menschen verbrannten Kräuter, Harze, Blüten und Hölzer zu wichtigen Gelegenheiten ihres Lebens und zu bestimmten Anlässen das ganze Jahr über – besonders in den Rau(h)nächten…

Die verschiedenen Ebenen der Pflanzen wirken auch beim Räuchern. So wird heute noch mit Wacholder die Raumluft oder das Fleisch durch den keimtötenden Rauch desinfiziert und haltbar gemacht.

Aromatherapie ist die Heilkunst mit Düften zur Gesundheit und dem Wohlempfinden der Menschen bei zu tragen. Der Geruchsinn wird angesprochen, dies führt zu einer Sinneswahrnehmung mit all den damit verbundenen Nebeneffekten wie Gefühlseindrücke, Erinnerung, Beeinflussung verschiedener Körperfunktionen…

Ätherische Öle begegnen uns nahezu überall und täglich. Egal ob es die Blumenwiese ist, die lieblich riecht, der Wald wo das Holz gerade frisch geschnitten wurde oder die Gemüsesuppe, die auf dem Mittagstisch steht, alles enthält ätherische Öle. Ätherische Öle können verwendet werden in Cremen, zur Inhalation, in Ölen, zum Baden…